Holzblasorchester - Fagott 1/2 | Philipp Dangas

Klangkombinationen  [ Fagott 1/2 ]

Das Fagott eignet sich wie kein anderes Blasinstrument zur Verschmelzung mit fast allen Orchester­instrumente.

Unisono-Kombinationen

Ausgesprochen homogen ist die Klangverschmelzung vom Fagott durch die Unisono Kombi­na­tionen mit den Streichinstrumenten.

Von den Holzblasinstrumenten kommen für eine Unisono-Kombination mit dem Fagott in den tiefen Registern die Baßklarinette, in mittleren Registern die Klarinetten und das Englisch Horn und in höhere Register  die flöten und die Oboen in ihren tiefen Lagen in Frage. Unter den Blechblas­instru­menten eignet sich am besten das Horn für eine Unisono-Kombination mit dem Fagott.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“ bedeutet die Verwendung solcher Kombinationen im Unisono, die Stärkung des Streicherklangs. Zudem gewinnt er an fülle. Vor allem die Kom­bi­nierung vom Fagott-Klang mit den tiefen Streichinstrumenten und ins­besondere der Celli.

Ihr Klang wird voller und sonorer mit der resonanten und herben Kraft der Streicherklangs. Am Wir­kungs­vollsten sind diese Kombinationen im tiefen und Mittelregister vom Fagott.

Die Ausführung des Fundamentalbaßes im Einklang mit den tiefen Streichinstrumenten ist eine der vielen Aufgaben des Fagotts.

Zudem darf nicht unerwähnt bleiben daß der satte Klang vom Fagott-Staccato, ins­besondere im tiefen und im Mittelregister die Wirkung des Streicher-Pizzikato steigert zu einem schwingenden Gesamt­klang.


Beispiel zur Unisono-Kombination

[ Fagott / Celli / Kontrabässe ]

In diesem Beispiel finden Sie die Unisono-Kombination zwischen dem Fagott und den tiefen Streicher (Celli und Kontrabässe) bei der Ausführung des Fundamental­basses und zudem wird ein Klang erzeugt (durch die legato spielende Fagotte und Pizzikato spielende Streicher), welcher einen besonderen resonanten Effekt darstellt:

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Auf den nächsten Seiten bekommen Sie einen Auschnitt des Notenbildes (Partitur) von Peter Tschaikovsky's Romeo und Julia im bezug auf die Uni­sono Kombination „Fagott/Celli/Kontrabässe“ an­gezeigt.

Unisono-Kombination

Fagott / Celli / Kontrabässe

Musik von
Peter Tschaikovsky
 
Partiturauschnitt von Peter Tschaikovsky's Romeo und Julia

Peter Tschaikovsky läßt hier das Fagott Legato spielen, wodurch das Pizzikato der Celli und der Kontrabässe eine besondere Klangwirkung erzeugen. Zudem verlängert das Fagott den resonante Effekt der schwingenden tiefen Töne der Streicher.
Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“ bietet diese Technik die Möglichkeit, den „schwingenden“ Ton zur Gestaltung der Rhythmik auszunutzen.

 

Peter Tschaikovsky's
Romeo und Julia
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