Spezielle Spielarten - sul tasto | Philipp Dangas

Speziele Spielarten „sul tasto“

sul tasto und seine Anwendung

Wird die Angriffstelle des Bogens am Ende des Griffbretts verlegt so wird der Klang schwächer und weicher.
Begründung: es werden die Klangschärfenden Obertöne unterdrückt. Das „sul tasto“ wird als melodisches Ausdrucksmittel zur Klangfärbung verwendet. Das „sul tasto“ kann auch so ausgeführt werden, dass durch den Angriff des Bogens zugleich mit dem gegriffenen Ton dessen Oberoktave (auch die Duodezime  [Sie verlassen mein Webauftritt]) klingt, so dass der Ton sanft wie bei einer Flöte ertönt. Man nennt diese Ausführungsart auch „flautato“ oder „flautando“.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“ bedeutet die Verlegung der Anlegefläche des Bogens am Griffbrett die möglichkeit, in einem verhalten operierendes Instrumenta­rium, die ansonsten klangschärfenden hohe Obertönige Violinen weich und nahezu schleierhaft im Orchester erklingen zu lassen, ohne dabei ihren Wiedererkennungswert zu verlieren.

  • Bezeichnung:
  • Italienisch: „sul tasto“; Deutsch: „am Griffbrett“; Englisch: „on/over the fingerboard“; französisch: „sur la touche“
  • Technik:
  • Der Bogen streicht die Saiten über dem Ende des Griffbretts.
  • Resultat:
  • Leiser, gedeckter Klang.
  • Notation:
  • „am Griffbrett“ oder „sul tasto“ Angabe über die Notenzeile.

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Auf den nächsten Seiten bekommen Sie einen Partiturauschnitt von der Symphonie No.3 III.Satz von Gustav Mahler, im bezug auf das „sul tasto“, an­gezeigt.

sul tasto

Beispiel 1/1

Musik von
Gustav Mahler

 
2.Partitur-Bild zur Symphonie No 3 von Gustav Mahler [Takte 124-126]
 
1.Partitur-Bild zur Symphonie No 3 von Gustav Mahler [Takte 121-123]