Klangcharakter der Viola | Philipp Dangas

Die Register der Viola

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Kurzbeschreibung der Grafik:
Registertabelle der Viola

Die klangliche Eigenschaften der Saiten der Streichinstrumente sind von größter Wichtig­keit für die Instrumentation und sollten genau studiert werden, um beim Instrumentieren die richtige Wahl zu treffen. Bei der Violinskala kann als homogen bezeichnet werden. Doch je­de ein­zelne Saite besitzt ihre ganz beson­deren Eigenschaften.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“ stellt die Viola ein Haupt­instrument der Streichergruppe dar. Die Hauptaufgabe der Viola besteht darin den Gesamtklang mit zu erzeugen. Zudem können die Violen geteilt werden um sie mit unterschiedlichen Aufgaben zu betrauen.

Tonbeispiel zum Klang der Viola
[Musik von Dmitri Schostakowitsch]
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Die Saiten der Viola und ihre Klangfarben
Name der Saite Klangcharakter
A-Saite (1.Saite) Ziemlich durchdringend
D-Saite (2.Saite) Schwach und uncharakteristisch, hauptsächlich für Begleitfiguren verwendet.
G-Saite (3.Saite) Ziemlich schwach, nicht so stark wie die G-Saite der Violine, ebenfalls zur Begleitung verwendet.
C-Saite (4.Saite) Sehr charakteristisch, dunkel und rau.

Dynamische Wirkung der Viola

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Kurzbeschreibung der Grafik:
Dynamische Tabelle der Viola

Die Darstellung der dynamischen Tabelle, gibt die Stärkegrade musikalischer dynamik an (siehe Abbildung links). Neben der in dB gemessenen Schalldruck-Skala sind links davon die Stärkegrade musikalischer Dynamik  [Sie verlassen mein Webauftritt]  angegeben, die als „objektive“ Grade verstanden werden dürfen.

Rechts von dB-Skala ist ein Diagramm einge­zeichnet. Es zeigt über den gesamten Tonbereich des Instru­ments die eingeschätzte dynamische Wirkung auf. Die dynamische Wirkung (Lautstärke), wie sie der hörende beurteilt (empfindet).

Ein Beispiel: In der tiefen Lage der Trompete beträgt die dynamische spannweite zwischen pp (46 dB) und ff (82 dB) = 36 dB. In der hohen Lage beträgt die Spannweite 8 dB. Die eingeschätzte Werte können von den „objektiven“ mehr oder weniger Abweichen.

Die Abweichungen sind von Instrument zu Instrument verschieden. Die erwähnten „objektive“ Stärkegrade (ppp=40 dB, p=60 dB usw.) ermöglichen dem Komponisten eine Vorausschätzung dynamischer Wir­kung verschiedener, aber gleichzeitig klingender Instrumente.

 

 

Die Erzielbare dynamische Spannweite der Viola (22-30 dB)
Stärkegrad Hohe Lage Tiefe Lage
ff 68 72
pp 46 42