Notierung und Tonerzeugung der Großen Trommel - Philipp Dangas

Notierung und Tonerzeugung der Großen Trommel

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Tonumfang der Großen Trommel in kleiner Darstellung

Die Tonerzeugung der Großen Trommel erfolgt nach den für die Tonerzeugung der Pauke geltenden akustischen Prinzipien. Im Unterschied zum Klang der Pauke besitzt der Klang der Großen Trommel jedoch keine mit einem bestimmten Ton der Klangskala vergleichbare Tonhöhe. Die Ursache dafür ist, daß die Zarge der Großen Trommel keinen allseitig fest umschlossenen Hohlkörper mit nur einer überspannten öffnung darstellt.

Die vom Schlagfell ausgehende Luftschwingungen, werden im inneren der Zarge durch deren Resonanzwirkung verstärkt und resonant erhalten werden. Doch mit Hilfe des über die zweite öffnung der Zarge gespannten Resonanzfells der Außenluft mitteilen. Die asychronen Gegenstöße die dabei erzeugt werden, verwischen die Tonhöhe. Der feststellbare Klang wird als „tief“ empfunden.

Aus der Unbestimmbarkeit vom Klang der Großen Trommel ergibt sich dessen besondere Ver­schmelzungs­fähigkeit mit dem Klang der Baßinstrumente. Die Großen Trommel muss so konstruiert bzw. so gestimmt sein, daß ihr Klang keine bestimmte Tonhöhe besitzt. Vor allem muss das Resonanzfell dünner und elastischer sein als das Schlagfell. Zur Notierung der Großen Trommel wird heute eine einzige Linie verwendet. Quelle: Hans Kunitz „Die Instrumentation“.

Tonbeispiel zum Klang der Großen Trommel Download-Größe: 87.8 Kilobyte
Spieltechniken und Spieleffekte auf der Großen Trommel
Name der Spieltechnik bzw. Effekt geeignet nicht geeignet
Legato ×
Staccato ×
Triller ×
Tremolo ×

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